Licht

Avatar von EditorDas Gesetz des Einen leben - Das 1x1: Die Wahl

Quantenphysiker stellen fest, dass die materielle Welt tatsächlich aus veränderlichen Energiefeldern oder -frequenzen besteht. Alle Energie lässt sich letztendlich auf Licht reduzieren [1].

Der natürliche Vorgang der Schöpfung seitens des Logos, wenn Er Sich dazu entschlossen hat, Sich selbst zu erkennen, ruft Licht hervor, in Form von Photonen[2], die sich seinem Gedanken der Liebe zuordnen. Die Physik dieses Vorgangs wurde am besten durch die Physik in Dewey Larsons reziproker Theorie beschrieben. In Larsons zentraler Gleichung nennt er das, was Quantenphysiker Schwingung nennen, Geschwindigkeit. Beide Begriffe weisen darauf hin, dass alle Teilchen im Universum in Bewegung sind. In Larsons reziproker Theorie wird Geschwindigkeit oder Schwingung auf eine von zwei Arten gebildet, um alles zu erschaffen, was ist.

Beide Wege beinhalten ein leichtes, notwendiges Ungleichgewicht zwischen Raum und Zeit. Dieses Ungleichgewicht ist für die Manifestierung dieser Illusion notwendig. Alles, was wir sehen, besteht eigentlich aus Energie. Unabhängig davon, ob…

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Consciousness and Time

Avatar von Aug TellsDNA Activation The Unveiling

The nature of time is inherently linked with consciousness being interfaced through the physical body.

Time is attributed to a linear order of experience according to a mutually shared objective frame of reference. This reference can be a clock on the wall that mechanically portions the day but this is really a reference to the biological rhythms of the physical body and brain. Without the body and brain, there is no perception of time.

Time can be seen as a ‘program’ which is initiated at the inception of the life of the physical being. Consciousness has the power through the awareness of free-will, or will-power to choose which frequencies are entangled with through the mental, emotional, and physical planes of the individual.

All possible futures and pasts exist simultaneously. All exists simultaneously. We are moving through a perceived stream of events based on the data that the awareness of the…

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Executive Order — Delegation of Function to the Director of the Office of Personnel Management

Avatar von Aug TellsDNA Activation The Unveiling

Could I be blowing this out of proportion by sharing it in this manner? This is a possibility, technically, I’m not saying much, just pointing something out.

I’m only passing this on so people can see there are changes taking place. If you feel this means rough times, then make an effort to secure safety, communication and well-being in case of electronic communications issues.

Note: What we focus on is going to expand. With that said, everyone is watching the charades. So there is a plan being put into effect regarding the process of disclosure.

The authority to establish emergency leave transfer programs (ELTP) in the event of an emergency has been transferred to the director of the office of personnel management.

This is normally handled directly by through the authority of the president.

Are we being informed of certain events taking place without direct acknowledgement?

There is a plan…

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Γ Œ= ∆-1: $pe < ∆: ØS≈T > ∆+1: Tiƒo The generator equation expresses a ‘whole organic system’, as the combination of 3 organic topologies of space, SpTƒ, 3 tempera arrow…

Quelle: -1generator>

Hallowe’en and ET’s… Oh My!!

Avatar von Lisa GawlasThe Shift of Time and Energy!

et-studies-us-too This is one of my favorite ET pictures ever!! Just wanted to use it again to make a point! ❤

Happy Hallowe’en everyone!!  All Hallows Evening, Hallow… to make holy.  How did we go from honoring the holy in life and afterlife to monsters and fear and stuff???  I cannot help but hear the beginning of my only favorite prayer from my catholic days „Hallowed be thy name…“  And coming off the end of book three of the conversations with god series (by Neale Donald Walsch) and hearing God’s rendition of this particular prayers (The Lord’s Prayer) he gives the honor back to you, for you to own it…. Hallowed be YOU!!  So let me honor you, the holiness that you are, the brave soul in body creating change everywhere you walk.  I love you and you so deserve to party like a rock star today, eat chocolate and have…

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BREAKING: Wiki Leak Email Found Showing Secret Memo To Obama From ISIS ~ Friends of Syria

Saturn’s North Pole Just Changed Color And Nobody Knows Why

Shamballa: A visit to Agharta

Schulung des Geistes: gewaltloses Verhalten

Der Ursprung des gewaltlosen Verhaltens von Körper und Rede liegt im Geist. Deshalb ist Gewaltlosigkeit kein äußeres Verhalten, sondern ein Geistesfaktor, der innerhalb der buddhistischen Psychologie zu den elf heilsamen Faktoren gerechnet wird.

Sein Wesen ist, allgemein gesagt, die Einstellung, keine Genugtuung am Leiden anderer zu empfinden. 

Die Gewaltlosigkeit wird in der öffentlichen Diskussion oft als Passivität mißinterpretiert. Tatsächlich entsteht ahimsa aber nicht durch das bloße Vermeiden jeglicher Aktivität, sondern durch eine aktive Schulung des Geistes. Ihr Ziel ist, daß selbst dann, wenn einem Schaden zugefügt wird, kein Impuls mehr aufsteigt, diesen Schaden mit gleichen Mitteln zu vergelten und sich zu rächen. Der so Geschulte ist damit in der Lage, der Verlockung einer schnellen „Lösung? durch Gewalt unter dem Einfluß der Feindseligkeit, die für den eigenen „Vorteil“ die menschlichen Interessen des Schädigers ignoriert, nicht nachzugeben. Er bleibt angesichts einer äußeren Streßsituation fähig, intelligent, gefaßt und ohne Feindschaft zu reagieren. Dabei behält er seine Würde und Menschlichkeit bei und kann die Dinge langfristig aktiv zum Besseren aller Beteiligten wenden.

Nur wenige Menschen in der Geschichte waren kreativ genug, um diese Tugend zu entwickeln. Diejenigen, denen es gelungen ist, werden zumeist von vielen Menschen verehrt und haben ihre Spuren in der Weltgeschichte hinterlassen. So inspirierte die Lehre der Gewaltlosigkeit Gandhi in seinem Kampf zur Befreiung Indiens vom Joch des britischen Empire. Gandhi wiederum war ein Vorbild für Martin Luther King, der die Bürgerrechte der amerikanischen Farbigen gegenüber den herrschenden Weißen durchsetzen wollte. Er sah in der Gewährung dieser Bürgerrechte auch die Chance für die Weißen, sich von ihrem Dasein als unmenschliche Unterdrücker zu befreien. Martin Luther King, der ein christlicher Prediger war, stützte sich natürlich auch auf die Lehren Jesu. Seine Botschaft von der Feindesliebe forderte Liebe zur gesamten Menschheit, nicht nur zum eigenen Stamm, und umfaßte sogar Schädiger. Heutzutage verkörpert der Dalai Lama die gelebte Lehre von ahimsa in seinem Bemühen um die Freiheit der Tibeter vom Joch der chinesischen Gewaltherrschaft. Obwohl er die Übel dieser Repression deutlich benennt, hört man von ihm nie ein Wort des Hasses gegenüber den Chinesen. Ein weiteres leuchtendes Vorbild in dieser Hinsicht ist Nelson Mandela, der nach dreißigjähriger Haft zum Verzeihen und zum Kompromiß mit der weißen Herrschaft in Südafrika bereit war und eine Eskalation der Gewalt verhinderte. Gewaltloses Engagement brachte auch Ende der 90er Jahre in vielen Regionen der Welt Demokratie und Freiheit, angefangen von den Philippinen über Osteuropa bis hin zur DDR; auch der Studentenprotest in China Ende der 80er Jahre verfolgte dieses Ziel.

Die Verfechter der Gewaltlosigkeit widerstehen der Versuchung der Gewalt, weil sie erkennen, daß diese stets zu einem Kreislauf der Zerstörung führt. Zwar kann Gewalt zeitweilige Lösungen herbeiführen, letztlich aber wird sie immer wie eine zu starke Medizin krasse Nebenwirkungen hervorrufen. Sie stärkt die Böswilligkeit und hält den Kreislauf schädigender Handlungen in Gang. Damit bleibt das Problem also von der Wurzel her erhalten. Echter Frieden kann nach dem Gesetz der Kausalität nur aus der damit übereinstimmenden Quelle friedlicher Geisteszustände folgen. Ohne diesen Ursprung könnte man höchstens die zeitweilige Abwesenheit von Krieg erreichen. Deshalb sprach Gandhi davon, daß der „Weg zum Frieden der Frieden ist“. Der Dalai Lama wird nicht müde zu betonen, daß nur Wasser Feuer löschen könnte und nicht weiterer Brennstoff. Der Friedensnobelpreisträger unterscheidet auch dahingehend, daß man zwar das Böse vernichten sollte, nicht aber die „Bösen“, da er überzeugt ist, auch diese durch den Einfluß des Guten verändern zu können.

In einer so eng miteinander verflochtenen Welt wie der unsrigen wird das Erlernen neuer gewaltloser Strategien auf der Basis gemeinsamer Werte zu einer Frage des Überlebens und ist die wohl einzige realistische Lösung gegen die Gefahr der Vernichtung in einer immer noch hochgerüsteten Welt. Geistige Werte und Politik müssen dabei natürlicherweise in Beziehung gesetzt werden; ohne allerdings dabei Religion und Staat gleichsetzen zu wollen. Die Wirklichkeit zwingt uns heute nicht nur aus religiösen Gründen, „die Institution des Krieges zu überwinden“, wie es der Physiker und Philosoph Carl-Friedrich von Weizsäcker einmal ausdrückte. Eine solche Änderung durch eine neue Perspektive der Menschen ist, wie die Überwindung des Ost-West Konflikts deutlich macht, nicht ausgeschlossen. Das Resultat wäre sicher nicht das Paradies, aber doch ein stabiler Weltfrieden, was der Dalai Lama einmal mit einem „gesellschaftlichen Nirvana“ verglich. Eine Haltung der Solidarität und konstruktiven Konfliktlösung ist auch angesichts der ökologischen Zerstörung unbedingt erforderlich.

Damit sich neue Einstellungen und Verhaltensweisen auf der Basis der Gewaltlosigkeit durchsetzen, brauchen wir Vorbilder, die phantasievoll und opferbereit vorangehen und eine Haltung leben, die zumeist einen sehr langen Atem braucht, um zum Erfolg zu führen. Gandhi demonstrierte mit seinen Anhängern, wie man mit Hilfe von Boykotten und Nicht-Kooperation mit den Unterdrückern und mit Öffentlichkeitsarbeit einen solchen Weg gehen kann, der sicherlich mehr Mut erfordert als die Anwendung von Gewalt. Damit es aber in der Weltgesellschaft zu einer solchen Perspektivänderung kommt, ist meines Erachtens auch in der Erziehung der Jugendlichen und im Dialog der Religionen noch viel Arbeit zu leisten. Die Veränderung muß dabei jedes einzelne Individuum einschließen, wenn sie dauerhaft werden soll.

Natürlich stellt sich trotz dieser überzeugenden Theorie der Gewaltlosigkeit bei aktuellen Konflikten immer wieder die Frage, wie ein bereits eskalierter Teufelskreis der Gewalt ohne Verzug unterbrochen werden kann. Dabei haben die politisch Verantwortlichen es teilweise mit Tyrannen zu tun, die keinerlei Moral akzeptieren und nicht bei ihrem Gewissen zu fassen sind. Das Problem in der derzeitigen Weltpolitik scheint mir zu sein, daß Ungerechtigkeiten zu spät entgegengewirkt wird. Viele Anfeindungen und respektlosen Handlungen im Vorfeld eines Konflikts können sich so zu manifesten kriegerischen Akten auswirken. Es scheint dann so, als seien sie nur noch mit Gegengewalt einzudämmen. Die dann folgenden Einsätze zum Schutz der Menschenrechte wirken solange wenig überzeugend, wie sie nur bei Eigeninteressen der beteiligten Nationen unternommen werden und die internationale Abstimmung über den Einsatz nicht demokratisch legitimiert wird. Überhaupt sind internationale Institutionen zum Schutze des Friedens und des Rechts wie die UNO und der Den Haager Gerichtshof weiterhin in ihrer Kompetenz und Effektivität stark eingeschränkt.

Aus meiner Sicht ist es aufgrund der Ethik des Mahayana, die ganz auf das Wohl aller Lebewesen gerichtet ist, nicht undenkbar, zum Schutze anderer physische Gewalt anzuwenden und Schaden einzudämmen, solange die innere Haltung korrekt, das heißt von Mitgefühl durchdrungen ist – was aber naturgemäß sehr schwer einzuhalten ist. Derjenige, der Gewalt in einem gewissen Rahmen und zum Wohle anderer befürwortet, muß nicht zwangsläufig selbst zu den Waffen greifen. Es bleibt wünschenswert, daß es Vorbilder gibt, die eine konsequente Enthaltung von solcher Gewaltanwendung als eine Vision für die Zukunft aufrechterhalten. Man sollte aber eine Entscheidung zu Einsätzen internationaler Armeen meines Erachtens nach auch aus buddhistischer Sicht nicht von vornherein verurteilen. Auch wenn der Dalai Lama die völlige Demilitarisierung der Welt als Idealziel anstrebt und kleinen Nationen empfiehlt, auch heute schon auf Militär zu verzichten, sprach selbst er sich 1991 in seinem Vortrag in Hamburg für den Einsatz „mobiler Streitkräfte unter gemeinsamer Führung vieler Länder“ aus, die „in Krisensituationen weltweit operieren könnten“, um aggressive Kräfte schon im Ansatz abzuschrecken. Eine solche Streitkraft wäre eine Art internationale Polizei. Leider scheint die Welt noch nicht so weit zu sein, darauf ganz verzichten zu können.

Ein militärischer Einsatz sollte immer auf der Basis internationaler demokratischer Entscheidungsprozesse erfolgen; die praktische Umsetzung muß sich auf das absolute Minimum an Gewalteinsatz beschränken – ähnlich wie eine Polizei in einem Land zwar zur Anwendung von Gewalt legitimiert ist, aber es ihr verwehrt ist, sinnlos oder unangemessen davon Gebrauch zu machen. Wenn internationale Armeen Einsätze zum Schutz von Bevölkerungsgruppen und Minderheiten in diktatorischen Systemen unternehmen, ist die geistige Haltung sicherlich eine andere als bei einem Eroberungskrieg; das Kriterium der Gewaltlosigkeit, daß man keine Genugtuung am Leiden anderer erlebt, wäre gegeben. Gerade auch im Hinblick auf das Tibet-Problem muß man sogar darauf bestehen, daß die „Einmischung in innere Angelegenheiten eines Landes“ im Falle der Verletzung von Menschenrechten geradezu zur Pflicht wird. Das internationale Recht hat sich auch bereits in diese Richtung bewegt.

Die Folgen physischer Gewalt sind aber in jedem Fall unabsehbar, und die Verstrickung in Schuld ist stets gegeben. Dieser moralische Konflikt gebietet es, daß sich alle gesellschaftlichen Kräfte zusammenfinden und die ethischen, wissenschaftlichen, politischen und militärischen Implikationen der Fragen der Anwendung von Gewalt intensiv diskutieren. Vielleicht kann auch der Buddhismus daran mitwirken. Gerade die Deutschen haben aufgrund ihrer Geschichte und ihrer geografischen Lage im Herzen Europas meiner Meinung nach eine besondere Pflicht und Möglichkeit, sich dem Thema der Gewaltlosigkeit zuzuwenden.

Erschienen in „Tibet und Buddhismus“, Heft 53, 2000

Gelesen bei: www.tibet.de/zeitschrift

256 Jahre alter Mann enthüllt die Geheimnisse seiner Langlebigkeit

Wie alt wurde der älteste Mensch der Welt, der jemals gelebt hat? Dieser Mensch heißt Li Ching Yuen. Ein Mann, der erstaunliche 256 Jahre gelebt hat! Und Nein, das ist kein Mythos oder eine fiktive Geschichte. In einem 1930 in der New York Times erschienenden Artikel, veröffentlichte der Proffessor Wu Chung-chieh, chinesische Regierungsunterlagen von 1827, in denen die chinesische Regierung offiziell Li Ching-Yuen zu seinem seinen 150. Geburtstag gratulierte. In weiteren Dokumenten wurde ihm fünfzig Jahre später zu seinem 200. Geburtstag gratuliert. Dies war im Jahre 1877. Im Jahre 1928 schrieb ein New York Times-Korrespondent, dass viele der alten Männer in Lis Nachbarschaft aussagten, dass ihre Großväter Li Ching-Yuen noch kannten, als sie noch Jungen waren, und dass er zu diesem Zeitpunkt ein erwachsener Mann gewesen ist.

Berichten zufolge begann Li Ching Yuen Kräuter im Alter von 10 zu sammeln. Er sammelte Kräuter im Gebirge und lernte durch die Einnahme ihre Wirksamkeit für Langlebigkeit kennen. 40 Jahren lebte Li Ching Yuen fast ausschliesslich, mit einer Diät von Kräutern wie Lingzhi, Goji-Beere und wildem Ginseng. Im Jahre 1749, im Alter von 71 trat er in die chinesischen Armee als Lehrer der Kampfkunst ein. Li wurde nachgesagt, ein hochgeachtetes Mitglied in seiner Gemeinschaft zu sein. Im Laufe seines langen Lebens heiratete er 23-mal und zeugte über 200 Kinder.

Nach den allgemein bekannten Überlieferungen in seiner Provinz sagte, war Li in der Lage lesen und schreiben zu können. Ab seinem zehnten Geburtstag wanderte er durch Kansu, Schansi, Tibet, Annam, Siam und die Mandschurei um seine Kräuter zu sammeln. In den ersten einhundert Jahren übte Li Ching Yuen den Beruf des Heilkräuter Mediziners aus. Dann wechselte er, um sich nur noch um den Verkauf und Vertrieb seiner Heilkräuter zu kümmern. Er verkaufte Lingzhi, Goji-Beere, wilden Ginseng, shou wu er und Gotu Kola zusammen mit anderen chinesischen Kräutern und lebte Zeit seines Lebens mit einer Diät aus diesen Kräutern und Reiswein!

Li Ching Yuen hatte auch viele Schüler, die von ihm die Kunst der Heilkräutern lernten. Einer von Lis Schülern berichtete einen noch älteren 500-jährigen Mann kennengelernt zu haben, der ihm Qigong  und weitere diätetische Empfehlungen lehrte, die ihm helfen würde, seine Lebensdauer zu verlängern.

Was können wir abgesehen von Qigong und eine kräuterreichen Ernährung von diesem Meister der Lebensverlängerung lernen?

Wie wäre es damit: Auf dem Sterbebett, sagte Li: „Ich habe alles getan, was ich in dieser Welt zun konnte…“ Deuten seine letzten friedlichen Worte auch auf das Geheimnis eines langen und wohlhabenden Leben hin? Es ist interessant, dass wir im Westen lernen, oder glauben, dass Altern etwas ist, dass „bekämpft“ werden muss, mit High-Tech Geräten auf dem modernsten Stand der Technik, sowie modernen Medikamenten.

Li’s Geheimnis für eine lange Gesundheit:

Seinen eigenen Angaben nach lag das Geheimnis seines langen Lebens darin, dass er einen Großteil seiner Zeit damit verbrachte, wie eine Schildkröte zu sitzen, wie ein Hund zu schlafen, wie eine Taube zu laufen und ein ruhiges Herz zu wahren. Innerer Frieden und eine Diät aus hauptsächlich Wein, Reis und Kräutern sollen seinen Organismus gesund gehalten haben. Dabei soll er nur wie ein 60-Jähriger Mann ausgesehen haben. Li sagte weiter, dass innere Ruhe und Seelenfrieden in Kombination mit Atemtechniken auch ein Teil seines Geheimnisses fürsein unglaublich langes Leben sind. Offensichtlich hat jedoch seine Ernährung eine große Rolle gespielt. Aber es ist faszinierend, dass der bekannteste alte Mensch, in der Aufzeichnung der Menschheit die Wichtigkeit der eigenen Geisteshaltung derart hervorhebt.

Warum ist dies so schwer zu glauben?

Mit der durchschnittlichen Lebensdauer in unserer jetzigen westlichen Welt liegen wir zwischen 70 bis 90 Jahren. Allein der Gedanke, dass jemand über 100 Jahre alt werden kann, erscheint uns als eine fast unmögliche Ausnahmeerscheinung. Als einzelner Glücksfall. Der Gedanke, dass jemand über 200 Jahre leben könnte ist für uns undenkbar. Aber ist es nicht auch diese eigene Begrenzung die uns daran hindert? Auch wir könnten ohne Probleme, die 150 Jahre Grenze ereichen, wenn wir nicht dieses belastete Leben, mit einem 8 Stunden Job, mit der Belastung der Schulden, einer verschmutzten Luft, einer schlechten Ernährung mit fettem Fleisch, genmanipulierten Lebensmitteln, und den mittlerweile kastastrophalen Auswirkungen einiger Medikamente leben würden.

Weitere Nachforschungen zu Langlebigkeit

Dan Buettner ist ein Forscher der Langlebigkeit und Autor vom Buch „ Die blauen Zonen: Lektionen für ein längeres Leben. Erkenntnisse über Menschen, die am längsten lebten“ (englischer Originaltitel: „The Blue Zones: Lessons for Living Longer From the People Who´ve Lived the Longest“). In seinem Buch und in einem Auftritt auf der amerikanischen Konferenz für Technologie, Unterhaltung und Design (TED talk*) im Jahr 2009 berichtet er über die Lebensweisen von vier verschiedenen Völkern aus verschiedenen Gegenden der Welt.

All diese Gruppen – kalifornische Adventisten, Okinawaner, Sardinier und Costa Ricaner – werden verhältnismäßig oft über 100 Jahre alt oder sie leben im Durchschnitt ein Dutzend Jahre länger als der Rest der Welt. Er nennt die Orte, an denen diese Gruppen leben, die „blue zones“ (dt.: die blauen Zonen).

Laut Buettners Untersuchungen ernähren sich alle Gruppen der blauen Zonen vegetarisch. Die Gruppe der Adventisten in Loma Linda in Kalifornien isst häufig Hülsenfrüchte und grünes Gemüse – wie in der Bibel beschrieben. Hirten, die im Hochland Sardiniens leben, essen ein ungesäuertes Vollkorngetreidebrot, Käse und einen besonderen Wein.

Buettner entdeckte, dass kalorienarme Diät das Leben verlängert. Das wurde durch eine Gruppe von älteren Okinawanern belegt, die nach einer konfuzianischen Regel lebt und mit essen aufhört, wenn sie zu 80% satt ist.

Vielleicht spielte der Wolfsbeerentee von Li eine entscheidende Rolle in seinem Leben. Nachdem sie die Geschichte von Li gehört hatten, führten Mediziner aus Großbritannien und Frankreich eingehende Forschungen über die Wolfsbeere durch und entdeckten, dass sie ein unbekanntes Vitamin enthält, das Vitamin X oder Schönheitsvitamin genannt wird. Ihre Studien bestätigten, dass die Wolfsbeere die Aufnahme von Fett blockiert, die Produktion neuer Leberzellen fördert, den Blutzucker- und den Cholesterinspiegel senkt und vieles mehr.

Die Wolfsbeere spielt darüber hinaus eine Rolle bei der Verjüngung: Sie aktiviert Gehirnzellen und die endokrinen Drüsen; sie fördert die Ausschüttung von Hormonen; sie entfernt im Blut angesammelte Gifte, was eine normale Funktion des Körpergewebes und der Organe begünstigen kann.

Meditation

Viele Wissenschaftler haben zahlreiche Vorteile einer regelmäßigen Meditation belegt. Neurowissenschaftler der Universität der Medical School of Massachusetts haben zwei Gruppen von stressgeplagten High-Tech-Angestellten gebeten, entweder in einem Zeitraum von acht Wochen regelmäßig zu meditieren oder ihrem normalen Alltag nachzugehen.

Laut einem Artikel der Psychology Today von 2003 zeigte das Ergebnis der Meditierenden „ (…) eine ausgeprägte Verschiebung der Aktivität zum linken Frontallappen“. „Diese mentale Verschiebung schwächt den negativen Effekt von Stress, mildert Depressionen und Beklemmungen. Es findet ebenfalls weniger Aktivität im Mandelkern statt, dem Sitz der Angst“, hieß es im Artikel.

Meditation wirkt der altersbedingten Schrumpfung des Gehirns entgegen und hebt die allgemeine Stimmung. Neben der Meditation, so fand Buettner heraus, wirkt eine regelmäßig eingeplante Auszeit einem Burn-out entgegen. Die Adventisten in Kalifornien halten sich strikt an ihren 24-Stunden-Sabbat und verbringen die Zeit mit Nachdenken und Gebeten. Sie finden großen Gefallen an ihren sozialen Zirkeln.

Die Gemeinschaft

Buettner belegte ebenfalls, dass die Gemeinschaft einen wichtigen Faktor für die Langlebigkeit in den blauen Zonen darstellt. Die typischen Okinawaner haben viele enge Freunde, denen sie alles anvertrauen können. Die Hochland-Sardinier zeigen älteren Menschen gegenüber Respekt, was im modernen Westen selten geworden ist. Bei den Adventisten steht die Familie an erster Stelle.

Ein Gefühl der Zugehörigkeit, gute Freunde und Familie unterstützen ein gesundes Leben.

In seinem Buch „Outliers“ (dt. Überflieger) untersucht Malcolm Gladwell eine Gruppe von Italienern, auch Rosetans genannt, die in ein Gebiet westlich von Bangor in Pennsylvania übergesiedelt sind. Sie litten ausnahmslos weit weniger an Herzkrankheiten und lebten generell ein langes, gesundes Leben. Nach eingehenden Untersuchungen fand man heraus, dass ihr Geheimnis weder auf ihren Genen noch auf Diäten beruhte (41 % ihrer Diäten bestand aus Fett).

„Die Rosetans haben eine starke, schützende soziale Struktur, die sie vom Druck der modernen Welt isolierte“, schrieb Gladwell. „Die Rosetans waren gesund dank ihrer Umgebung, aufgrund der Welt, die sie für sich selbst geschaffen hatten – ihre kleine Stadt in den Bergen.“

Sinnvolles Leben

Während seinen Reisen begegnete Buettner immer wieder einem Leitmotiv innerhalb der Gruppen der blauen Zonen: Es gab nirgendwo eine Regelung für den Ruhestand. Es stellte sich heraus, dass weitermachen es einfacher macht, weiterzumachen.

Ein sinnvolles Leben bis in den Lebensabend ist wie ein Mantra für die Okinawaner und Sardinier. In diesen Gruppen traf Buettner hundertjährige Männer und Frauen, die immer noch die Berge hinaufkletterten, Zäune errichteten, fischten und sich um ihre Ur-Ur-Ur-Urenkel kümmerten.

Interessanterweise praktizierten diese Hundertjährigen keine besonderen Übungen, wie wir Westler das im Fitnessstudio tun. „Sie leben einfach aktiv ihr Leben, das physische Aktivitäten garantiert“, sagte Buettner. Sie alle laufen, kochen, verrichten ihre Hausarbeit und pflegen ihren Garten selbst.

Dieser Text beruht auf einem Artikel über Li Qing Yun auf der Webseite Secretchina.com der Kan-Zhong-Guo-Association.